Hapkido ist ein koreanisches Selbstverteidigungssystem, welches unter diesem Namen etwa seit 1956/58 bekannt ist. Der Name und die Inhalte dieses Systems der Kampfkünste wurden maßgeblich von Yong-Sul Choi geprägt, der seinerseits ca. 30 Jahre lang in Japan die Kunst des Daito-Ryu Aiki-jujitsu bei Meister Sokaku Dakeda trainierte. In Korea war es erst nach dem 2ten Weltkrieg wieder möglich Kampfkünste öffentlich zu trainieren. Auch in Korea gab es viele verschiedene Systeme der Kampfkunst, welcher Choi sich bediente, um das Hapkido inhaltlich anzureichern.

"Die genaue Entstehungszeit der koreanischen Kampf- und Selbstverteidigungssysteme ist relativ unbekannt. So kann lediglich schätzungsweise darauf geschlossen werden, dass sie sich vor mehr als 3000 Jahren entwickelt haben."
(Aus: Bülow, Christian: Hapkido - Die koreanische Kampfkunst, 1. Aufl., 2004)

Der Begriff 'Hapkido' besteht aus drei getrennten koreanischen Worten:
Hap- bedeutet soviel, wie "zusammen" (die Harmonie von Geist und Körper)
Ki- bedeutet hierbei die "innere Kraft" des Menschen,
Do- bezeichnet dabei den geistigen Weg unseres Lebens.

Für mehr empfehlen wir folgende Bücher:
Bülow, Christian: Hapkido - Die koreanische Kampfkunst, 1. Aufl., 2004 (ISBN- 3-8334-0776-X)
Tedeschi, Marc: Hapkido - Traditions Philosophy Technique, 1st. Ed., Weatherhill, 2000 (ISBN- 0-8348-0444-1)